In die Nacht geschrieben ...

Dämmerschlaf

Liebe Anne,
den Dämmerschlaf hast du wunderbar beschrieben und die Beschreibung lässt mich den eigentlichen Anlass für einen Moment lang vergessen. Das damit verbundene Thema Zähne ist eines, das ich gerne wegschieben. Ich musste das bisher zum Glück noch nicht intensiver tun, micht damit beschäftigen, wenn ich von dem Zahnverlust am 01. Januar 2019 auf Norderney mal absehe … 🙂 Und, einen solchen Dämmerschlaf, du bist da und doch eigentlich nicht, da fallen mir derzeit eine Menge Situationen ein, in denen ich den bevorzugen würde …
In diesem Sinne ein schönes Wochenende,
Sabine.

kuechenblock

Dieser Beitrag hätte auch den Titel ‚Zahn der Zeit‘ tragen können. Aber über die Zeit hatte ich mich bereit im letzten Post ausgelassen. Ausserdem gab es einen Post mit diesem Titel bereits einmal. Dieser ist quasi die Fortsetzung.

Es geht also um Zähne. Erste und Zweite. Zähne stellt die Natur zur Verfügung, die Dritten bastelt der Zahnarzt. Leider ist jeder Erwerb mit Schmerzen verbunden. Bei den ersten Zähnen erlebt man es noch nicht bewusst mit, aber leiden tut man trotzdem. Auch die Umwelt leidet heftig mit und so hat sie Beißringe, Öle, Geele und Fruchtsauger erfunden, um das Leiden leichter und leiser zu machen. Die ersten Zähne müssen nun für die zweiten weichen, was manchmal langwierig sein kann und oft auch nicht schmerzfrei abgeht. Wenn Ihr noch zu den Generationen gehört, die noch ‚Die Kinder von Bullerbü‘ gelesen oder im Fernsehen gesehen haben erinnert sich vielleicht an die vielfachen Versuche…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.061 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Sommer im Kopf

Liebe Mo,
toll, dass du bei unserer Blogparade mitmachst und dabei auch noch auf *deinen* Sommer im Kopf*, dein ureigenes Sommergefühl in Bild und Wort gestoßen bist, dass aus vielen kleinen Erinnerungen besteht, die zu einer Gesamtkomposition werden …
Lieben Dank für Mitmachen,
Sabine

Mo...Saiks Runen

Ihr Lieben,

Sabine hat auf Ihrem Blog Grünraumschreiben zur Sommer-Blogparade aufgerufen. „Every summer has his story“, schreibt sie und lädt uns ein, an einer Tube Sonnenmilch zu schnuppern und uns inspiriert von diesem Duft treiben zu lassen…

Gesagt, getan. Ich habe mich in meinen Wort- und Bildschatzkisten auf die Suche nach dem Sommer begeben und bin dabei auch vielen kleinen Erinnerungen begegnet, aber mehr noch bin ich auf mein ultimatives Sommergefühl gestoßen.

Ich freue mich sehr darüber, denn dieses wunderbare Gefühl steckt nun auch in meiner neusten Collage. Sie wird dadurch zu einem Anker und einem Hort der Kraft. Und wann immer ich mich an kalten und dunkleren Tagen zu verirren drohe, kann ich hierhin zurückkehren und neue Energie tanken…

Das liebe ich so an der Kombination aus Worten und Bildern, dass so viele Welten, Möglichkeiten, Ideen und Ressourcen darin stecken. Und ich bin mir ganz sicher, auch Ihr werdet…

Ursprünglichen Post anzeigen 21 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Gänsehaut im Morgengrauen

Liebe Anne,

ja, diese Uhrzeit zwischen fünf und sechs Uhr morgens ist toll, weil wir dann wirklich wieder/noch/schon frösteln und das tut bei der Hitze der letzten Tage einfach gut. Mein neuer Standventilator schafft es in zwei Stunden mein Apartment von 29 azf immerhin 27 Grad abzukühlen, er ist echt tapfer und nicht ganz so laut dabei, das schätze ich sehr an ihm ….
Meine Bettdecke macht dieser Tage auch was sie will und befindet sich meist ähnlich angerichtet am Fußende des Bettes oder gar ganz auf dem Boden …
Ich mag das Wort Morgengrauen auch sehr gerne, sowohl für gruselige lyrische Momente im Alltag und für entspannte freie Momente, in denen ich genau diese Zeit verschlafen oder einfach verlesen und verschreiben kann.
Liebe, nicht mehr ganz so fröstelnde Grüße von mir,
Sabine

kuechenblock

Im Halbschlaf taste ich nach meiner Bettdecke. Sie findet sich zusammen geknäult am Bettende wieder. Der Versuch, sie ihrem ursprünglichen Zweck als Zudecke zuzuführen, lässt mich endgültig wach werden. Im Zimmer herrscht graues Dämmerlicht. Durch das offene Fenster nähert sich der Lärm eines startenden Flugzeugs. Der Blick auf die Uhr bestätigt es: 5:05 und sie fliegen wieder. Corona ? War da was? Die Landebahn Nord-West ist schon lange kein Parkplatz mehr für stillgelegte Ferienflieger. Die sind wohl schon wieder in alle Lüfte davon geflogen. Allerdings überfliegen mich heute keine landenden, sondern startende Flugzeuge. Ist aber auch nicht viel leiser. Dabei haben die mich wohl nicht geweckt, es ist vielmehr der kühle Lufthauch, der durchs offene Fenster hereinstreicht. Dieser Lufthauch erklärt auch die Flugrichtung. Es ist Hochdruckwetterlage, mit klaren Nächten und sonnigen Tagen. Da kühlt es dann morgens so zwischen 5 und 6 Uhr noch richtig gut ab. Und das hat…

Ursprünglichen Post anzeigen 726 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Sommerpuffer – Sommerpause

Liebe Anne,
wieder ist es dein Blogbeitrag, der meinen Samstag mit dem ersten Kaffee besonders macht. Schön, dass es solche Dinge gibt, auf die ich mich verlassen kann. Gerade in diesen Zeiten, in denen alles anders ist und aus guten Grund weiterhin auf Abstand geht, auch wenn genau das nicht wirklich überall zu erkennen ist. Das ermüdet und möchte ich doch gerade jetzt den Sommer und die Wärme draußen am Wasser oder im Café genießen. Es gelingt im kleinen Rahmen, wenn ich mich mit anderen in einem Garten zum Quatschen oder Schreiben treffe. Im Schreibcafé haben wir jetzt mit dem unverwechselbaren Geruch von Sonnencreme auf der Schreibhand geschrieben. Das war super, du warst sofort in deinen Erinnerungen.
Ganz liebe Grüße,
Sabine

kuechenblock

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber so richtig im Sommergefühl bin ich nicht.  Das liegt sicher nicht am Wetter, denn 40 Grad brauche ich nicht, um mich im Sommer zu fühlen. So um die 25 Grad reichen mir völlig. Und nachts habe ich es gern auch ein wenig fröstelig. Dann genieße ich die Sonne tagsüber um so mehr. Also eigentlich wäre im Moment tatsächlich ‚mein‘ Sommerwetter und dennoch kommt nicht das Sommergefühl vergangener Jahre auf. Da habe ich mich gefreut, wenn es endlich Schulferien gab und sich die Straßen leerten. Da fand man am späten Nachmittag mitten in Sachsenhausen einen Parkplatz und Busse und Bahnen waren angenehm leer. Kultur fand eher draußen statt: Freilufttheater, HR-Klassik Konzert an der Weseler Werft, Musik im Palmengarten, die Straßenfeste, Ende August dann das Museumsuferfest.  Zunächst alles Corona bedingt abgesagt.

Manches gibt es in Ansätzen wieder. An der Weseler-Werft dürfen täglich 250 Besucher…

Ursprünglichen Post anzeigen 725 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Der neue

Liebe Christina,
das zweite Mal gelesen und der Text gefällt mir immer noch gut …
Liebe Grüße,
Mia

Seelenleben

Ganz aufgeregt wachte ich an diesem Morgen auf. Heute kam der neue Nachbar ins Haus. Ich hatte schon einiges gehört. Natürlich von der Nachbarin oben drüber die immer alles zu wissen schien, und natürlich jeden der nicht bei drei auf dem Baum war darüber in Kenntnis setzen musste. Ich hatte dabei nur halb zugehört. Ich machte mir lieber mein eigenes Bild über die Menschen um mich herum. Nachdem ich gehört hatte, dass wir wieder einen neuen Nachbarn bekämen hatte ich mir Gedanken darüber gemacht wie ich damals bei meinem Einzug aufgenommen worden war. Es war ein großes Haus. Deshalb schaffte ich es nicht mich bei allen vorzustellen. Nur bei den unmittelbaren Nachbarn stellte ich mich vor. Einige kamen auch zu mir und stellten sich bei mir vor. Wie immer war ich auf dem letzten Drücker auf diese Idee gekommen, aber ich machte mich kurz nach dem Aufstehen auf den Weg…

Ursprünglichen Post anzeigen 849 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Einmachen uff hessisch

Liebe Anne,

nicht nur die vielen Phantasien über IHN, die ich beim Rolltreppefahren nur allzu gerne mitmachen würde, sondern direkt zu Beginn ein Satz, der mich gleich in die richtige Samstagmorgenstimmung versetzt: „Aber es ist wie wie immer, alle anderen sind mal wieder vor mir wach gewesen …“ Und ALLE stehen beim Einkaufen im Weg, da sind Phantasien über ihn doch die beste Möglichkeit sie allesamt wegzuträumen …
Und dann noch hessisch dazu, eine so gewohnt gelungene Mischung. Bei Stachelbeeren steige ich dann aber leider aus, die mag ich nicht … Vermutlich würden DEINE Stachelbeeren mich eines Besseren belehren,
liebe Grüße,
Mia

kuechenblock

Dies ist sozusagen ein recycelter Beitrag. Ursprünglich war es eine Geschichte, die ich für das Prosamodul in meinem Studium des Biografischen und Kreativen Schreibens verfasst hatte. Aber sie passt eigentlich auch wunderbar auf den Küchenblog, denn es dreht sich um Küchenutensilien. Es war einmal lang vor Corona ……. und zu einer Zeit, als ich noch arbeitete…

Auf der Jagd nach Marmeladengläsern

Es ist Samstag morgen so gegen 10.30 Uhr. Ich bin noch nicht richtig im Tag aangekommen und stecke schon mitten drin im samstäglichen Einkaufsgetümmel. Eigentlich dachte ich, ich wäre früh dran, als ich um 10.00 Uhr die U-Bahn in die Stadt genommen habe. Aber es ist wie wie immer, alle anderen sind mal wieder vor mir wach gewesen und knäulen sich jetzt im Kaufhof in großen und kleinen Gruppen zusammen. Ich will in den dritten Stock, Haushaltswarenabteilung. Ich brauche Einmachgläser. Ja so etwas altmodisches wie Einmachgläser, denn ich habe…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.244 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Der Ziegelstein

Hallo Christina,
schön, dass du deinen Text von letzter Woche hier eingestellt hast,
liebe Grüße,
Mia.

Seelenleben

zugegebenermaßen ist die folgende Geschichte für mich erstmal nicht so einfach gewesen. Etwas materielles für mich sprechen zu lassen stellte ich mir am Anfang schwer vor. Lest selbst:

Der Ziegelstein, oder was ich dir noch sagen wollte…

lerne zu atmen. Atme tiefer und gleichmäßiger. Lerne die Pausen zwischen ein und ausatmen wahrzunehmen. Die Pausen die eine enorm wichtige Bedeutung haben. Lerne den Atem einzusetzen. Einzusetzen wenn du Ruhe und Stabilität benötigst um kritische Situatinen zu meistern. Kritische Situationen die so oft vorkommen. Die dich so oft aus der Bahn werfen.

Ursprünglichen Post anzeigen

In die Nacht geschrieben ...

Warum schreibe ich

Liebe Christina,
ich freue mich sehr, dass ich bei der Entstehung des Textes mit dabei gewesen bin. Schön, dass du da warst,
liebe Grüße,
Mia

Seelenleben

um atmen zu können

um psychisch ein bisschen stabiler zu werden

in der Hoffnung, dass diese psychische Stabilität auch mal bleibt

um mich mitzuteilen und Dinge zu sagen, die sonst vielleicht nie gesagt werden würden

Um Sorgen loszuwerden

um wieder klarer zu sehen

um zu verstehen

um mich später besser daran erinnern zu können

um Leichtigkeit zu erlangen

um andere aufzuklären

Ursprünglichen Post anzeigen

In die Nacht geschrieben ...

Zeit wird’s: Sch(n)ipseljagd – die Auflösung

Liebe Mo,
was für eine wunderbare BildWortZusammenstellung der letzten Monate. So sind wir auf den Zeilen immer wieder miteinander verbunden und ergeben gemeinsm etwas Neues.
Genial, oder? So genial wie deine neue Collage!
Begeisterte Grüße,
Mia

Mo...Saiks Runen

Ihr Lieben,

am 26. Februar habe ich meine Einladung zur Sch(n)ipseljagd-Blogparade gepostet. Über die rege Teilnahme habe ich mich sehr gefreut. Vielen Dank an Euch!
Um so mehr wird es nun endlich Zeit, die bunt gemischten Beiträge hier zusammenzubringen und jeweils in Form eines zusammenfassenden Haikus oder Elfchens zu präsentieren:

Worttänzerin, ja!
Schreib niemals nie auf Zeilen!
Worttänzerin ja!

von Grünraumschreiben

grau lag das leben
farbe strich ich auf papier
sie war in der welt

von Digital schreiben

Sinnfrei
Sätze basteln
gegen den Wahnsinn
der Welt, ist Vergnügen
PUR

von Frankfurter Schreiblust

TagesLiebe
Finger weg
Worte wie Waffen
So schön. So nah!
Ready?

von I curate you
(Elfchen ersatzweise von mir)

Vereinzelung
ist sicher
in meinem Innenraum
blicke hinein und hinaus
Seelenschau

von Wörterwelten schreiben

Atem
Lichte Chaos
Innen und Außen
Schreib Briefe, jähte Unkraut
Pausen

von Beobachtungen in Athen
(Elfchen ersatzweise von mir)

es
sind die
kleinen dinge die

Ursprünglichen Post anzeigen 81 weitere Wörter

In die Nacht geschrieben ...

Deckel auf – Deckel zu

Liebe Anne,
für diesen Nachtisch würde ich gerne, gerne auch mehrmals am Tag, den Koferraumdeckel auf und zu und auf und zu machen. Ich werde gleich mal mein Licht dort überprüfen, ehrlich gesagt, habe ich da noch nie (in Großbuchstaben NIE!) drauf geachtet.
Aber, ich habe ja auch gestern im Radio gehört, dass angeblich 80% der Menschen in Deutschland ihr Auto gerne waschen. Ich denke du weißt, dass ich zu den anderen 20% gehöre, die in die Waschstraße fahren, in denen zur Zeit ein Kindertraum in Erfüllung geht. Ich darf drin sitzen blieben und mit durchfahren! Wie du liest, hat mich dein Blogbeitrag wieder einmal inspiriert und auf jeden Fall zum Lachen gebracht, denn die Autohäuser scheinen sich auch in der Mitarbeiterstruktur sehr zu ähneln, völlig unabhängig von der Automarke!
Dir ein schönes Wochenende und danke für meinen guten Start in den Samstag,
Sabine

kuechenblock

Nein, es geht nicht um einen Topfdeckel und auch nicht um den Deckel von irgendwelchen Fertigkonservengerichten. Es geht um den Kofferraumdeckel ! Hat mit Küche nix zu tun, sagt Ihr. Na ja, immerhin werden da manchmal bei Großeinkäufen auch reichlich Lebensmittel im Kofferraum transportiert. Aber das, worüber ich sogleich lamentieren werde, hat mit Küche tatsächlich nichts zu tun, mit Corona nur ein bisschen.

Ich fand, es war an der Zeit von den Winterreifen auf die Sommerreifen umzusteigen und hatte deshalb einen Termin für den Räderwechsel bei meiner VW-Werkstatt gemacht. An diesem Termin übergibt man üblicherweise einem Servicemitarbeiter den Autoschlüssel und trägt vor, was es an dem Auto zu erledigen gibt. Danach umrundet man gemeinsam das Auto, um zu schauen, ob nicht noch ein weiterer Mangel zu beheben ist. Ich habe seit längerem einen Wunschservicemitarbeiter. Dieser gehört nicht zu den Männern, die Frau vermitteln, dass sie sowieso nichts von den Funktionsmechanismen…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.056 weitere Wörter